Über kaum ein anderes Thema lässt sich so trefflich streiten wie über Musik

18. November 2014 at 05:45 Hinterlasse einen Kommentar

Was ist besser: Rock, Pop, neue Schlager oder Oldies? Waren die Beatles die größte Band der Welt oder sind es die Stones, und welches Album von Queen ist eigentlich das Beste? Solche Fragen werden gestellt und beantwortet durch ein Buch

Es ist bereits der zweite Teil eines großformatigen, sehr aufwändig gestalteten Werkes, das den schlichten Titel „ROCK“ trägt. Deutlich hochfahrender der Untertitel: Das Gesamtwerk der größten Rock-Acts im Check: alle Alben, alle Songs. Und auf dem Umschlag erkennt der Fan ihm vertraute Album Cover von Bob Dylan, den Beatles, Supertramp oder AC/DC.
rock
Das Buch „ROCK“ basiert auf der Rubrik „Einkaufszettel“ des Musikmagazins Eclipsed. Die Diskografie ausgewählter Künstler wird einer Bewertung unterzogen. Auf einer Skala von 1 bis 5 gibt es den „Kaufrausch“ für das unverzichtbare Superalbum. Bei AC/DC wären das nach Meinung der Autoren „Highway To Hell“, „Let There Be Rock“ und „Back In Black“. Es folgen die Kategorien „Pflichtkauf“, „Qualitätskauf“, „Verlegenheitskauf“, bis „Fehlkauf“. Bei AC/DC wäre das „Flick Of The Switch“ von 1983.
Alle bewerteten Alben werden ausführlicher besprochen, die einzelnen Songs ebenfalls bewertet und das Ganze mit Grafiken und Fotos angereichert, und das mit 20 Bands auf 288 Seiten.

Natürlich sorgt schon die Auswahl von 20 Acts unter den Größten der Welt für Diskussionen, wer zu diesem illustren Kreis zählt und wer nicht. Das Magazin eclipsed ist das Zentralorgan der Progressiv Rocker. Es tauchen also solche Künstler auf, die die Welt des Rock nachweislich revolutioniert haben, wozu eben auch The Who, die Beatles, Mike Oldfield, Peter Gabriel oder Patti Smith gehören.
Wer hier Namen wie Genesis, Yes, Pink Floyd, Jimi Hendrix oder David Bowie vermisst, dem sei Teil 1 des Rock-Buches empfohlen.

Auszug aus Teil 1: In dem prachtvoll aufgemachten 264-seitigen Buch werden die nach Meinung der Autoren zwanzig größten Rockacts einer Analyse unterzogen. Dazu zählen außer den schon genannten auch David Bowie, Queen, die Rolling Stones oder Neil Young. Zunächst werden in einem übersichtlichen Diagramm sämtliche Alben der Bands und Interpreten gewertet in einer Skala von 1, genannt Kaufrausch bis 5, genannt Fehlkauf. Bei Genesis bekommen Alben wie „Foxtrot“, „Selling England By the Pound“ oder „The Lamb Lies Down On Broadway“ die Bestnote, während das Debüt von 1969 durchfällt, wie auch die 91er Scheibe „We Can’t Dance“. Man spürt förmlich schon, wie sich Widerspruch oder Protest regt. Aber genau das will ja das Buch, die Diskussion und Auseinandersetzung mit dem Thema. Da schluckt man dann schon, wenn man merkt, dass die Rolling Stones unter den 20 Acts dabei sind, die Beatles aber nicht. Led Zeppelin ja, Black Sabbath nein.

Außerdem ist schon ein dritter Teil in Arbeit.

Auch für Teil 2 gilt, ein für diese hohe Qualität erstaunlich günstiger Preis. Das Buch „Rock“ ist reich illustriert mit großformatigen farbigen und schwarz-weißen Bildern. Sehr hochwertig das Ganze zum erstaunlich günstigen Preis von 29,95 Euro. Ein absolutes Muss für die Freunde der Rockmusik der 60er bis 80er Jahre.

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