Tropensturm drückt Flugzeug in Tacloban vom Rollfeld

19. Januar 2015 at 07:37 Hinterlasse einen Kommentar

Er zelebrierte am Flughafen von Tacloban bei Regen und heftigem Wind zwar eine Messe für Hunderttausende. Er flog aber vier Stunden früher als geplant nach Manila zurück, weil der Tropensturm „Mekkhala“ einen späteren Start zu gefährlich gemacht hätte.
Kurz nach dem Abflug von Papst Franziskus ist am Flughafen von Tacloban im philippinischen Taifungebiet eine Maschine mit Regierungsbeamten verunglückt. Sie wurde am Samstag auf dem Weg zur Startbahn bei strömendem Regen von einer heftigen Windböe erfasst und vom Rollfeld gerissen, wie der Chef der Zivilluftfahrt berichtete. Niemand der 16 Menschen an Bord sei verletzt worden.

Von der Polizei hieß es zunächst, die Maschine sei über die Startbahn hinausgeschossen. Die Regierungsbeamten waren zum Papst-Besuch nach Tacloban gereist.
flug1
Das beschädigte Bombardier-Flugzeug kam in einer Wiese zum Stehen. An Bord waren der Sprecher des Präsidenten, der Chef des Präsidialbüros und mehrere Staatsminister.

Ein anderer Zwischenfall überschattete den Papstbesuch in Tacloban: Eine 27-Jährige wurde nach dem Ende der Messe von einem herabstürzenden Lautsprecher erschlagen.

Papst Franziskus hatte Wind und Regen am Morgen noch getrotzt. Er feierte die Messe im gelben Regenmantel. Zuvor schlug er dem Wind ein Schnippchen: Er stieg ohne sein Scheitelkäppchen die Flugzeugtreppe hinunter. Es war ihm in den vergangenen Tagen mehrfach fortgeflogen. Beim Abflug war er weniger vorsichtig: Prompt landete die Kopfbedeckung wieder im Regen auf dem Rollfeld.
flug2
Der Bürgermeister von Tacloban schätzte die Zahl der Menschen, die teils seit dem Vorabend ausgeharrt hatten, auf eine Million. Auch an den Straßen entlang der geplanten Papstroute standen Zehntausende trotz Regens.

Franziskus fuhr im offenen Papamobil an ihnen vorbei, doch musste er das Mittagessen mit einer kleinen Gruppe Überlebender und ein Treffen mit Ordensleuten absagen. Er kehrte sicher nach Manila zurück.
Taifun „Haiyan“ war im November 2013 mit sechs Meter hohen Flutwellen über die Zentralphilippinen hereingebrochen. Mehr als 7000 Menschen kamen ums Leben. Die Stadt Tacloban wurde schwer verwüstet.

Advertisements

Entry filed under: Stammhaus Montfort.

Haben es Dschihad-Terroristen auf die Demonstranten der islamfeindlichen Pegida-Demonstranten abgesehen? Gruseliger Urzeit-Hai schwamm in 700 Metern Tiefe

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Trackback this post  |  Subscribe to the comments via RSS Feed


Kalender

Archiv


%d Bloggern gefällt das: