Am Frankfurter Flughafen gibt es einem Medienbericht zufolge erhebliche Sicherheitslücken.

13. März 2015 at 14:15 Hinterlasse einen Kommentar

Demnach soll ein Reporter der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.) in wenigen Minuten ungehindert von einer öffentlichen Straße bis zum Flugvorfeld des Frankfurter Flughafens vorgedrungen sein. Fraport weist die Vorwürfe entschieden zurück.

Einem Reporter ist es offenbar gelungen, innerhalb von zehn Minuten unbehelligt von einer öffentlichen Straße bis zum Flugvorfeld des Frankfurter Flughafens vorzudringen.

Wie die Zeitung schreibt, verwendete er auf dem Weg keine Hilfsmittel außer einer gelben Warnweste, die er über seiner normalen Kleidung trug. Niemand habe den Versuch unternommen, ihn aufzuhalten oder zu kontrollieren.

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Zur Vorbereitung sei lediglich eine kleine Recherche am Computer nötig gewesen. Mithilfe von „Google Maps“ und Übersichtskarten, die der Airport online zur Verfügung stellt, war die Sicherheitslücke an Tor 26 im Bereich der „Cargo City Nord“ erkennbar, berichtet die „F.A.S“ (http://www.faz.net/aktuell/politik/frankfurter-flughafen-offenes-tor-fuer-terroristen-13469744.html) weiter. Und: An einem Vormittag mitten in der Woche konnte der Reporter dann ungehindert mehrere Schranken passieren und bis zum Flugvorfeld gelangen. Dabei führte er eine große Tasche mit sich.

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Fraport hat die Vorwürfe mittlerweile in einer offiziellen Meldung (http://www.airportzentrale.de/fraport-keine-sicherheitsluecke-am-flughafen-frankfurt/38358/) zurückgewiesen. Demnach habe sich der Reporter „zu keinem Zeitpunkt in diesem sicherheitskontrollierten Bereich, sondern lediglich auf einer Frachtabfertigungsfläche im Betriebsbereich“ aufgehalten. Die Lücke im Sicherheitszaun gebe es nicht. Fraport führt dafür Bilder und Kartenmaterial als Beweise auf. Weiter heißt es: „Für die Sicherung der einzelnen Betriebsbereiche sind die jeweiligen Firmen selbst verantwortlich.“

Ende vergangenen Jahres waren gravierende Schwächen bei der Personenkontrolle am Frankfurter Flughafen bekannt geworden. Prüfern, die monatelang im Auftrag der EU-Kommission unterwegs gewesen waren, war es bei jedem zweiten Versuch gelungen, Waffen oder gefährliche Gegenstände durch die Passagierkontrolle zu schmuggeln. Damals hieß es, es seien Vorkehrungen getroffen worden, um die Sicherheit der Passagiere künftig zu gewährleisten.

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