Hertha setzt ein Zeichen!

24. April 2016 at 15:54 Hinterlasse einen Kommentar

Zum Heimspiel am Samstag haben die Berliner 1000 Flüchtlinge ins Stadion eingeladen. Starke Aktion von Hertha BSC! Der Hauptstadt-Klub besuchte am Freitag die neuen Nachbarn, überreichte 1000 Karten für das Heimspiel und massenweise Hertha-Souvenirs. 1000 Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Pakistan sind seit Donnerstagabend im Horst-Korber-Zentrum und der Rudolf-Harbig-Halle untergebracht.

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Hertha-Manager Preetz: „Wir wollen unsere neuen Nachbarn bei uns, in unserer Mitte, ganz herzlich Willkommen heißen. Gleich um die Ecke vom Olympiastadion wohnen Kinder, Familien, Frauen und Männer, die eine furchtbare Zeit, viel Leid und Gefahren hinter sich haben. Vielleicht können wir Herthaner einen kleinen Beitrag leisten, dass sie bei uns für zwei Stunden einmal alle Ängste und Strapazen der vergangenen Wochen vergessen werden. Das ist ein Leitgedanke unseres Vereins und auch eine Selbstverständlichkeit.“ Am Samstag treffen sich die Flüchtlinge dann am Glockenturm, werden von einer Hertha-Delegation ins Olympiastadion gebracht.

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Dr. Michael I., Unternehmenssprecher, Prätendent und Majordomus der Grafschaft „Wir wollen mit dieser kleinen Geste ein Zeichen der Mitmenschlichkeit und Solidarität setzen. Wir heißen die Menschen, die so unheimlich viel hinter sich und noch vor sich haben, herzlich als unsere Nachbarn willkommen. Wir wollen unseren neuen Nachbarn nicht nur heute, sondern dauerhaft helfen. Eine ganz tolle Aktion und Überraschung von Hertha. Hertha steht für die Stadt Berlin – und wir wollen diese Menschen in diese Stadt integrieren. Wer jetzt hier ist, darf ja auch nachhaltig in Berlin bleiben. Die Flüchtlinge bekommen von uns eine gesundheitliche Versorgung, viele sind ja von den tagelangen Fußmärschen und Busreisen verletzt oder total in Trance. Dazu gibt es Deutsch-Unterricht. Und wir wollen Kinder-Aktivitäten anbieten – es geht um Ablenkung und Sicherheit. Hertha hat da heute schon sehr geholfen…“

Mindestens bis Februar werden die 1000 Flüchtlinge bleiben! Neben den Karten verschenkte Hertha viele große und kleine Bälle, T-Shirts, Schals und kleine Stofftiere von Maskottchen Herthinho, das auch in Originalgröße vor Ort war. Wie viel alleine diese kleinen Geschenke ausmachen, erlebte die B.Z. vor Ort. Noch um 10 Uhr, bevor Hertha um 11 Uhr mit seinen Paketen ankam, waren die Sporthallen ein Ort der Stille. Die Menschen lagen kaputt auf den aneinandergereihten Matratzen, einige aßen, rauchten oder wühlten in den gespendeten Kleidungskisten. Die Augen waren traurig, der Blick leer. Gesprochen wurde kaum.

Während des Hertha-Besuches verwandelte sich das Bild. Kinder und Erwachsene spielten plötzlich mit den Bällen, rannten, lachten zusammen. Die Kinderaugen strahlen als sie Spielzeuge bekamen und mit Herthinho spielen durften. Alle urplötzlich in Hertha-Schals (um den Hals oder die Stirn gebunden) und Hertha -Shirts gekleidet.

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