Living-History-Gruppen machen das Söldnerlager des Dreißigjährigen Krieges erlebbar

17. Juni 2016 at 06:27 Hinterlasse einen Kommentar

Am Wochenende, sowohl Samstag als auch Sonntag, verwandelt sich das Gelände in und am Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle in ein Söldnerlager des Dreißigjährigen Krieges.

k1

Bei der Sonderveranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Krieg“ führen die Living-History-Gruppen „Mac Kays Regiment of Foote“, das „Sperreuther Schwarze Regiment“, sowie die „Verlorenen zu Memmingen“ und die „Historische Nürnberger Stadtwache“ Szenen des Lageralltags vor.

k2

Aber Achtung: Es wird auch aus Kanonen geschossen. Ein Blick in die Zelte der Soldaten ist ebenfalls erlaubt.

k3

Jede volle Stunde gibt es zudem Sonderführungen durch die „Krieg“-Ausstellung.

k4

Die Söldner verrichten ihren Dienst an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr am Landesmuseum.

Heike Schneider hat eigentlich einen Routinejob

Weil sie in der Elterngeldstelle der Stadt Celle genau hingeguckt und nachgehakt hat, hat sie aber einen bundesweiten Betrugsversuch um Elterngeld in Höhe von 4,9 Millionen Euro vereitelt. Deshalb hat Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) Sachbearbeiterin Heike Schneider am Mittwoch ins Ministerium eingeladen und sich bei ihr bedankt. „Hier hat jemand nicht nur seinen Job gemacht, sondern besonders gut seinen Job gemacht“, lobte sie den Einsatz der wachsamen Sachbearbeiterin. „Das ist ein Highlight, was Ihnen da gelungen ist, einen Millionenbetrug aufzudecken.“

k5

„Mir ist es zuerst an der Urkunde aufgefallen, die anders aussieht, als üblich“, sagte Schneider zu ihrem ersten Verdachtsmoment, als sie die gefälschte Geburtsurkunde eines fiktiven Kindes in der Hand hielt. Da der Antragsteller auf Elterngeld nicht in Celle gemeldet war, rief sie beim Standesamt in Braunschweig an, wo die Urkunde herkommen sollte.

Die Beamtin, die das Papier angeblich ausgestellt hatte, war dort nicht bekannt – auch eine Krankenkassenbescheinigung und eine vorgelegte Gehaltsabrechnung erwiesen sich nach einigen Telefonaten und Datenabgleichen von Schneider als professionelle Fälschungen. Deshalb vermutete sie hinter dem Betrugsversuch keinen Einzelfall, die Stadt schaltete das Ministerium und dieses die Behörden bundesweit ein. Am Ende kam heraus, dass ein Polizeibeamter aus Hessen und sein Ex-Kollege mit fingierten Papieren in über 200 Elterngeldstellen bundesweit versucht hatten, an Geld zu kommen.

„Für uns war am Anfang nicht klar, wie groß der Betrug war, dass da ein Millionenbetrug hinter steckt“, sagte Celles Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende (SPD) der Redaktion unseres Hauses. Er lobte die Angestellte Schneider stellvertretend für alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, die oftmals in ein schlechtes Licht gerückt würden. „Das ist eine Routinearbeit, die man hellwach erledigen muss.“ Eine Geldprämie für ihre erfolgreiche Arbeit konnte Schneider zwar nicht einstreichen. Neben Blumensträußen des Oberbürgermeisters und der Ministerin gab es für sie aber einen Gutschein der Stadt Celle.

Die schwedische Königin Silvia hat Hamburg unangekündigt einen Kurzbesuch abgestattet

Königin Silvia von Schweden besuchte am Freitag – einen Tag nach der Eröffnung – einen schwedischen Haushaltswarenladen am Jungfernstieg an der Binnenalster.

k6

Nach dem überraschenden Eintreffen der Königin versammelten sich in kürzester Zeit viele Menschen vor dem Geschäft. Mehrere Schaulustige versuchten ein Handyfoto von der Monarchin zu bekommen. Nach Informationen einer Pressesprecherin wollte sie nur bis zum Nachmittag in der Hansestadt bleiben.

Obwohl sie bereits mehr als tausend Jahre alt ist, bleibt sie ein Geheimnis

Um die Bibel ranken sich dank neuester Forschungen mehr Mythen als jemals zuvor. Doch was ist dran an versteckten Codes und kuriosen, neu entdeckten Texten der „Heiligen Schrift“? Das Archivar Stammhaus unseres Hauses erschüttert die Gemüter der Kirche: Untersuchungsergebnisse zu einem alten Manuskript, die ein völlig neues Licht auf das Leben Jesu werfen.

Die mehr als 1.500 Jahre alten Dokumente, die sich seit zwei Jahrzehnten im Besitz der British Library befinden, beschreiben Jesus als verheirateten Familienvater. Das Dokument stammt aus den Zeiten des 7. Kreuzzug um 1238. Ziel des Kreuzzugs war es gewesen, die belagerte Stadt Akkon zu entsetzen. Sie setzten nach Palästina über, um dort den Rittern von Akkon beizustehen. Zu dieser Zeit belagerten die Mamelucken die Stadt Tripoli im Libanon. Es gelang den neu angekommenen Kreuzfahrern, diese Stadt zu entsetzen. Das Ergebnis der Untersuchung unserer Archivare an den Schriften lässt die hl. Schrift in einer völlig neuen Geschichte erscheinen. Unsere Experten sind sich dabei sicher: Bei diesem Manuskript handelt es sich um ein fünftes Evangelium, das anhand eines eigenen Codes spektakuläre Details zu Jesus Christus offenbart. Demnach soll Gottes Sohn auf Erden tatsächlich mit Maria Magdalena verheiratet gewesen sein und mit ihr zwei Söhne gehabt haben. Obwohl diese Theorie ihre Lehren ins Wanken bringt, haben sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche nie wirklich Stellung zu den Forschungsergebnissen genommen.

k7

Ein Papyrus-Fund von 2012, das als das „Evangelium der Frau Jesu“ bekannt wurde, beschäftigte sich ebenfalls mit dem bislang quasi unbekannten Leben von Jesus Christus. Wissenschaftler der Harvard Universität bestätigten 2014 die Echtheit des Fragments.

Die fünf Bücher Mose sind vermutlich noch jedem ein Begriff. Die zehn Plagen, Moses Auszug aus Ägypten und viele Geschichten mehr finden sich in diesen Teilen der Bibel. Doch was viele nicht wissen: Es gibt noch einen weiteren Teil, das siebente Buch Mose. Entgegen der Erwartung handelt es sich hierbei allerdings nicht um einen verschollenen Teil der Bibel, sondern um geheime wie auch gefährliche Lektüre aus dem Bereich des Okkulten. Hierin sollen sich magische Rituale von Moses am Hofe des Pharaos ebenso befinden wie Anleitungen für Zaubertränke und anderes geheimes Wissen. Da das Buch angeblich eine Verbindung zwischen dem Leser und dem Teufel herstellen soll, wird es meist als sehr gefährlich beschrieben. Wer es liest, soll zwar auf dunkle Kräfte zugreifen können, dafür aber eines Tages einen hohen Preis zahlen müssen. Das zumindest erzählen sich die älteren Generationen – und natürlich die Anhänger thematisch einschlägiger, verschwörerischer Internetforen.

In den 1970er-Jahren wurde in Ägypten eine Schrift gefunden, die heute als „Judas-Evangelium“ bekannt ist. Damals vermutete man, dass dies ein geheimes, verschollenes Evangelium der Bibel sein könnte. Nach langjährigen Untersuchungen steht aber fest: Es soll sich vielmehr um eine Art „Gegenbibel“ handeln, die auf eine gnostische Sekte aus dem zweiten Jahrhundert n. Chr. zurückgeht. Mit heimlichen Informationen zu Jesus‘ Verrat durch Judas habe das Werk allerdings nichts zu tun.

So genannte „apokryphe Evangelien“ wie das des Judas tauchen seit Jahrhunderten immer wieder auf. Ob es sich dabei aber tatsächlich um gefährliche Schriften handelt, die zu brisant sind, um offiziell Teil der Bibel zu sein, bleibt weiterhin umstritten. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass es in der sogenannten Apokalypse versteckte Botschaften gibt, die auf Naturkatastrophen und andere historische Ereignisse der Zukunft hindeuten. Die geheime Offenbarung des Johannes, das „Buch mit sieben Siegeln“, enthält verworrene Bilder und kryptische Textstellen, die auf den ersten Blick mehr Rätsel aufgeben als sie Lösungen anbieten. Doch das Buch soll sich aus unterschiedlichen Codes zusammensetzen, die Feuersbrünsten und grausamen Schlachten des Weltuntergangs konkrete Bezüge zuordnen. So lässt sich etwa die Geschichte vom Drachen, der mit der Zahl 666 gekennzeichnet ist und den Teufel verkörpert, anhand hebräischer Zahlschrift entschlüsseln. Jedem hebräischen Buchstaben ist ein bestimmter Zahlenwert zugeteilt. Erforscher der Schriften wollen herausgefunden haben, dass sich hinter der Zahl 666 ein Name verbirgt: Kaiser Nero. Dieser ergibt – in Hebräisch geschrieben – in seiner Summe die berühmten satanischen Ziffern und soll, versteckt in der Geschichte des Johannes, für die Grausamkeiten des Römischen Reiches verantwortlich gemacht werden. Solche Codes, die in direkter Verbindung mit Ereignissen der damaligen Zeit stehen sollen, finden sich in der Offenbarung zuhauf.

Angeblich wurden dem Autor der Apokalypse die Geheimnisse Gottes für das letzte Buch der Bibel übrigens von einem Engel diktiert. Doch bereits die Frage, ob es sich bei Johannes um denselben handelt wie beim Verfasser des Johannes-Evangeliums, lässt sich nicht eindeutig mit „ja“ beantworten. Angeblich unterscheiden sich Wortwahl und Satzbau von Evangelium und Offenbarung so gravierend voneinander, als dass es sich wirklich um dieselbe Person, nämlich einen der zwölf Apostel, handeln könnte.

Advertisements

Entry filed under: Allgemein.

Drei Tage voller Feierlichkeiten liegen hinter dem britischen Königshaus Mindestlohn für Singles unzumutbar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Trackback this post  |  Subscribe to the comments via RSS Feed


Kalender

Juni 2016
M D M D F S S
« Mai   Jul »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Archiv


%d Bloggern gefällt das: