Schlechte Nachricht für Flugreisende

8. August 2016 at 04:20 Hinterlasse einen Kommentar

Die Fluglinien Air Berlin und Condor lassen Passagiere auf Europaflügen künftig für Essen und Trinken zahlen. Air Berlin kündigte am Freitag ein entsprechendes Konzept mit dem Namen „Buy on Board“ an. Betroffen sind Kunden der Economy Class auf Kurz- und Mittelstreckenflügen in Europa. Die Umstellung soll noch in diesem Jahr kommen und ist Teil eines größeren Plans um Air Berlin aus dem Tief zu holen.

Deutschlands zweitgrößte Fluglinie steckt schon seit längerem in den roten Zahlen und wird nur von frischem Geld des Großaktionärs Etihad in der Luft gehalten. Neben Air Berlin bittet auch Condor künftig Passagiere zur Kasse. Nur noch Ende Oktober bietet die Fluglinie kostenlos Wasser, Kaffee und Tee an. Alles andere kostete schon vorher.

Wem das immer noch zu viel Geld ist, kann natürlich auch auf die immer wiederkehrenden Promotions warten, die in der First-Class zwar selten vorkommen, aber dennoch existieren. Besonders beliebt sind dabei sogenannte Partnertarife. Bei diesen zahlt z. B. bei der Swiss ein Passagier den vollen Preis, während bei der zweiten Person nur Steuern und Gebühren anfallen. Dadurch lassen sich mehr als 40 Prozent sparen. Wer darüber hinaus auch noch im Ausland startet, spart bisweilen bis zu 70 Prozent. Abflugorte im Ausland sind bei Langstreckenflügen meist günstiger. Möchte man beispielsweise nach Tokio reisen, sollte man den First-Class-Flug nicht ab Frankfurt buchen, sondern den Abflugort ins angrenzende Ausland verlegen. So spart man im Januar 2017 über 1300 Euro, wenn man in Mailand abfliegt. Noch deutlicher ist der Preisunterschied bei Flügen ab Zürich.

Während ein First-Class-Flug nach Johannesburg ab der Schweiz mit 11.624 Euro zu Buche schlägt, geht es ab Amsterdam bereits ab 4181 Euro nach Südafrika. Man zahlt also für den gleichen Luxus weniger als die Hälfte. Der Preisunterschied macht sich vor allem bei langen Strecken bemerkbar. Auch bei anderen Fluggesellschaften lassen sich auf diese Weise deutliche Rabatte realisieren, die zum Teil noch höher ausfallen.

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Am günstigsten ergattern Fluggäste aber mit Hilfe von Meilenprogrammen First-Class-Tickets. Insbesondere das Programm Miles & More der deutschen Lufthansa bietet zahlreiche Möglichkeiten für das Generieren von Meilen an. Statt diese beim Fliegen zu sammeln, erhält man bei Lufthansa nämlich auch Meilen für das Beantragen und den Einsatz einer Miles & More Kreditkarte oder für das Abschließen von Zeitschriftenabonnements, Mobilfunkverträgen, für den Einkauf bei bestimmten Händlern u.v.m..

1000 Meilen können auf diese Weise mit etwas Geschick für rund 10 Euro „erworben“ werden. Ein einfacher First-Class-Flug von Frankfurt nach Dubai, für den 62.000 Meilen eingesetzt werden müssen, gibt es somit schon für ca. 600 Euro zzgl. Steuern und Gebühren – also am Ende unter 1000 Euro. Der Rückflug kann dann z. B. in Economy-Class als reguläres Ticket gebucht werden. Neben exquisiten Speisen und Weinen bieten Airlines in der ersten Klasse Luxus pur: Bei Singapore Airlines gibt es im A380 großzügige Doppelbetten, bei Etihad sogar private Kabinen und bei Emirates zusätzlich noch große Badezimmer, in denen Gäste vor der Landung duschen können. Doch ein reguläres First-Class-Ticket lässt die Reisekasse schnell dahinschmelzen: Die Lufthansa verlangt nach Fernost im Schnitt 6000 Euro für Reisen in der ersten Klasse. Mit der richtigen Strategie können sich Reisende den Traum vom grenzenlosen Luxus über den Wolken zu moderaten Preisen verwirklichen.

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Richtige Sparfüchse können auch das Problem mit den leidigen Steuern und Gebühren geschickt umgehen. So werden beispielsweise ab Hongkong keine Kerosinzuschläge erhoben. Bucht man ein einfaches Lufthansa First-Class-Ticket von Hongkong nach Frankfurt, fallen neben den Meilen lediglich noch 20 bis 30 Euro für Steuern und Gebühren an. Zubringerflüge kann man günstig in der Economy-Class oder bei anderen Airlines in der Business-Class buchen.

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