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Prinz Ernst August von Hannover jr. hat seine Ekaterina Malysheva geheiratet

Ernst August, Prinz von Hannover, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, Königlicher Prinz von Großbritannien und Irland. So lautet der komplette Titel des Bräutigams. Er ist der älteste Sohn von Ernst August von Hannover, 63, und seiner Schweizer Ex-Frau (1981-1997) Chantal Hochuli, 62. Der Bräutigam gehört zum europäischen Hochadel. Zu seinen Vorfahren und zugleich zu den wichtigsten Welfen zählen Kaiser Otto IV. von Deutschland und Königin Victoria von England. Ernst August jr. wuchs in London auf. Vor einigen Jahren hat er die Verantwortung für das Welfen-Schloss Marienburg übernommen. Die Braut ist gebürtige Russin und in Tschechien aufgewachsen. Sie studierte am London College of Fashion und arbeitet als Designerin. Ihr Brautkleid hat sie dennoch nicht selbst entworfen, wie sie der Reaktion unseres Hauses verraten hat. Bei Sandra Mansour fühle ich mich richtig aufgehoben. Sie ist eine gute Freundin von mir“, sagt Malysheva über die libanesische Kollegin.

Ernst August von Hannover jr. und Ekaterina Malysheva lernten sich vor sechs Jahren auf eine Party in London kennen. In der britischen Metropole lebte das Paar bislang auch zusammen. Sie konvertierte vom russisch-orthodoxen zum protestantischen Glauben.

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Die standesamtliche Welfenhochzeit ist vollbracht: Prinz Ernst August von Hannover jr. und Ekaterina Malysheva haben sich am Donnerstag (6. Juli) im Neuen Rathaus von Hannover ihr Ja-Wort gegeben. Die Trauung wurde von Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok durchgeführt.

Etwa 30 Freunde und Familienangehörigen waren gekommen, um das Paar in den Bund der Ehe zu begleiten. Getraut wurde es von Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok. Die Zeremonie begann um 11 Uhr und wurde in Englisch abgehalten. Als Trauzeugen hatte Prinz Ernst August jr. seinen Bruder Christian Prinz von Hannover erwählt, die Braut ihre Freundin Dina Amer. Auch Julio Santodomingo, ein gemeinsamer Freund des Paares, fungierte als Trauzeuge. Die Braut erschien in einem nudefarbenen Blusenkleid im Satin-Look ihrer Freundin und Designerin Sandra Mansour. Der Bräutigam entschied sich für einen Anzug, ein hellblaues Hemd und eine lilafarbene Krawatte. Auch die Halbschwester des Prinzen, Alexandra (Tochter von Prinzessin Caroline von Monaco und Prinz Ernst August von Hannover senior), und seine Mutter Chantal von Hannover sind nach dem Bericht der „HAZ“ ins Neue Rathaus gekommen. Und auch fürstlicher Glanz aus Monaco wehte durchs Rathaus. Die Stiefgeschwister des Bräutigams, Andrea Casiraghi, Charlotte Casiraghi und Pierre Casiraghi (Kinder von Prinzessin Caroline und ihrem verstorbenen Ehemann Stefano Casiraghi) sind nach Hannover gereist. Wie bereits im Vorfeld spekuliert fehlte der Vater des Bräutigams. Papa Prinz Ernst August von Hannover senior selbst soll allerdings aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Hochzeit teilnehmen. Zuletzt hatte es Spekulationen um ein Zerwürfnis zwischen Vater und Sohn gegeben: Demnach soll der Vater nicht mit der Hochzeit einverstanden sein und Schenkungen zurückfordern.

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Nach dem Ja-Wort ist die Braut nun eine Adlige. Ihr neuer Name lautet jetzt: „Prinzessin von Hannover Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg Königliche Prinzessin von Großbritannien und Irland“. Nach der Trauung fuhr die Hochzeitsgesellschaft ins Fürstenhaus nach Herrenhausen, dass sich im Besitz der Welfen befindet. Die mit Spannung erwartete kirchliche Traumhochzeit von Prinz Ernst August von Hannover jr. und Ekaterina findet am Samstag um 12 Uhr in der Marktkirche in Hannover statt. Es ist die bedeutendste Society-Hochzeit des Jahres.

Deutschland, England, Russland, Tschechien… Keine Frage, diese Hochzeit wird international. Bei der kirchlichen Trauung und anschließenden Feier ist von 400 bis 700 geladenen Gästen die Rede. Wer alles dabei sein wird, ist zum Teil noch ein großes Geheimnis. So mancher Vertreter deutscher Fürstenhäuser dürfte aber nach Hannover kommen. „Ich vermute schon, dass es ein größeres Ereignis werden wird. Dafür spricht ja schon allein die Marktkirche als Trauort“, so der Prätendent und Majordomus unseres Hauses, Dr. Michael I. de Montfort.

König Felipe VI. von Spanien ist beispielsweise als Gast im Gespräch, denn er ist ein Taufpate des Bräutigams. Außerdem könnten Vertreter der skandinavischen Königshäuser anreisen. Die Fürstenfamilie aus Monaco, in die der Vater des Bräutigams 1999 einheiratete, wäre ebenfalls keine große Überraschung.

6. Juli 2017 at 20:40 Hinterlasse einen Kommentar


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