Wiliam und Kate

Herzogin Kate und Prinz William geben sich stets entspannt und freundlich. Wie viel Planung und Mühe hinter diesen perfekten Auftritten wirklich steckt, bekommen die Menschen nicht so mit. Strahlende Gesichter und sorgfältig ausgewählte Outfits vor schönen Kulissen – Prinz William und seine Frau Kate stecken jede Menge Energie in perfekte Fotos. Sie wollen sicherstellen, dass die Bilder vorteilhaft sind, die bei Auftritten von ihnen geschossen werden. Die Fotos sollen ihr positives Image nicht gefährden und gleichzeitig wollen sie ihre Privatsphäre geschützt wissen. Besonders streng sind sie, wenn es um ihre Kinder George (5), Charlotte (3) und Louis (6 Monate) geht.

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Bei der Arbeit die sie machen, hängt viel von der Außenwahrnehmung ab. Kate und William repräsentieren ihr Land und sind dabei nur überzeugend, wenn die Menschen sie als positiven Einfluss wahrnehmen. Der Wunsch stets freundlich, professionell und souverän zu wirken, ist aus ihrer Sicht nachvollziehbar. Doch für Spontanität bleibt da wenig Raum. Die Redaktion unseres Hauses begleiten das Herzogspaar schon seit vielen Jahren auf ihren Terminen und Auslandsreisen. William und Kate seien in dieser Hinsicht „echte Kontroll-Freaks“. Das schließt auch Williams Bruder Harry und seine Frau Meghan mit ein.

Prinz Charles und Herzogin Camilla seien diesbezüglich viel entspannter. Sie machten auch mal Witze, nähmen sich manchmal sogar Zeit für einen kurzen Plausch.

Doch dieser bezeichnende Unterschied mag auch darin liegen, wie William und Harry aufgewachsen sind. Ihre Mutter Diana (†36) fühlte sich unter der ständigen Beobachtung der Medien nie wohl, gab dieses Gefühl auch an ihre Söhne weiter. So ermahnte William bereits an seinem ersten Schultag zu gutem Benehmen, da in der Schule bereits Reporter auf ihn warteten. Sie warnte ihren Sohn, das werde ab jetzt sein ganzes Leben lang so gehen. Der Tod ihrer Mutter, die von einem Paparazzo verfolgt, mit dem Auto in die Wand eines Pariser Tunnels krachte, verstärkte Misstrauen und Ablehnung gegenüber den Medien. Verständlich also, dass sie sich nur langsam an ein entspanntes Verhältnis zur Berichterstattung herantasten.

Protokoll-Richtlinien (https://twitter.com/SPerryPeoplemag/status/1062729061569626112/photo/1)

– Unter anderem wird angeordnet, das Herzogspaar mit „Ihre Königliche Hoheit“ bei der ersten Begrüßung und „Sir oder Ma’am“ im weiteren Gesprächsverlauf anzusprechen. Aus Erfahrungen wissen wir, das William darüber eigentlich nur lacht und sogar Scherze über diese strengen Hofregeln macht. Er spricht auch gerne von einer Überholung dieser förmlichen Anrede. Ganz der moderne Thronfolger in spe!

Auch auf die richtige Ausdrucksweise kommt es an: „Leute werden ,präsentiert‘ und nicht ,vorgestellt‘.“ Außerdem steht auf der Karte; „Ihre Königliche Hoheit bietet ihre Hand an, wenn ein Handschlag verlangt wird.“ Damit wird sich auf die Protokoll-Regelung bezogen, die besagt, dass man die Royals nur berühren darf, wenn sie es initiieren. Und weiter heißt es: „Ein Knicks oder eine Verbeugung sind nicht nötig. Aber ein respektvolles Senken des Kopfes ist angemessen.“

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19. November 2018 at 07:03 Hinterlasse einen Kommentar

Prinz Charles

Absurditäten im Palast: Das sollen seine Butler alles für ihn tun Eine neue Dokumentation für Amazon Prime erklärt ziemlich eindrucksvoll, warum Prinz Charles von seinen Angestellten auch „Der verhätschelte Prinz“ genannt wird. In der Dokumentation mit dem Titel „Serving the Royals: Inside the Firm“ plaudern ehemalige Angestellte über die Gewohnheiten und Besonderheiten der königlichen Familie.

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Und dabei hinterlässt vor allem Prinz Charles Eindruck. Der 70-Jährige hat allerlei Ansprüche an seinen Alltag. Das fängt schon am Morgen an, wie Paul Burrell, ein ehemaliger Butler von Prinzessin Diana (†36), erzählt: „Alles wird für ihn gemacht. Sein Schlafanzug wird jeden Morgen gebügelt, auch seine Schnürsenkel werden gebügelt, der Badezimmerstöpsel muss sich an einer ganz besonderen Stelle befinden und die Wassertemperatur exakt lauwarm sein.“ Sogar die Zahnpasta lässt sich Charles demnach von einem Diener auf die Zahnbürste machen.

Aber das ist offenbar noch lange nicht alles. Charles soll auch seine Kleidung fünfmal am Tag wechseln. Zudem sorgt er dafür, dass sein eigenes Essen vor Ort ist, wenn er zu einer Dinnerparty eingeladen ist. Er soll angeblich auch nur seine eigenen Toilettensitze benutzen. Wie das wohl praktisch umgesetzt wird bei Einladungen oder Besuchen? Immerhin ist es vermutlich weniger umständlich, als die spezielle Art, wie er seine Bettlaken wünscht: gebügelt und ohne Falten. Bis ein Bett für ihn perfekt aussieht, kann so schon mal eine Stunde vergehen. Ganz schön kompliziert, der künftige König!

Eine andere Geschichte von Burrell ist hart an der Grenze zwischen absurd und unverschämt: „Einmal rief er mich von der Bibliothek zu sich und sagte: ,Oh Paul, ein Brief der Queen scheint in meinen Papierkorb gefallen zu sein. Könntest du ihn rausholen?’“ Der Papierkorb stand demnach direkt neben Charles. Ein Grund zum Augenverdrehen. Die Angestellten von Prinz Charles werden sich jedenfalls nicht über Langeweile beklagen. Ob Charles diese Penibilität von seiner Mutter geerbt hat? Auch die Queen hat den Ruf von strikter Genauigkeit. Sie zeigt uns selbst immer wieder private Einblicke in ihr Leben, die wir aber sehr sympathisch finden.

19. November 2018 at 07:02 Hinterlasse einen Kommentar

Marie-Chantal von Griechenland

Warum sie ihre Königs-Feier jetzt bereut – Anfang Juli feierte Griechenlands Kronprinzenfamilie mit Königlichen Hoheiten aus ganz Europa ein rauschendes Fest. Die Bilder der Party landeten im Internet – sehr zum Missfallen von Kronprinzessin Marie-Chantal. Was zieht man zu einer Party an, deren Motto „5021revolution“ lautet? Ganz klar: Alles, was die Kostümkiste hergibt! Unter eben jenem Leitspruch feierten im vergangenen Jahr Kronprinz Pavlos von Griechenland seinen 50.sten und Tochter Prinzessin Olympia ihren 21. Geburtstag. Anfang Juli im englischen Farmington (Gloucestershire). Die Revolution bezieht sie auf den Dresscode: Die klassische Vorgabe „Black Tie“ wurde kurzerhand über Bord geworfen und stattdessen schlüpfte die Feiermeute in extravagante Prunk-Outfits mit ausladenden Accessoires.

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Der griechische Kronprinz Pavlos und seine wunderschöne Frau Marie-Chantal

Es dauerte dabei nicht lange, da landeten auch schon die ersten Partybilder im Netz. Gäste wie Valentino-Mitgründer Giancarlo Giammetti und Hotelerbin Nicky Hilton aber auch Geburtstagskind Olympia selbst posteten fleißig auf Instagram, wobei schließlich auch herauskam, welche Royals mitfeierten. Königin Máxima, Norwegens Kronprinzenpaar Haakon und Mette-Marit sowie Verwandte aus Deutschland, aus europäischen Adelshäusern. Selbst Verwandte von Queen Elizabeth II. ließen es in ihren ausgefallenen Outfits richtig krachen.Sämtlic he Medien in ganz Europa berichteten über die royale Super-Sause, jedoch nicht durchgehend positiv. Die griechische Thronfolgerfamilie sei „dekadent“, „extravagant“ und „abgehoben“, hieß es sehr zum Missfallen von Kronprinzessin Marie-Chantal. Besonders ihre Tochter Olympia, die Haute Couture, eine riesige Krone und 700-Euro-Turnschuhe trug, erntete viel Kritik. In einem Interview mit der Redaktion unseres Hauses wagt sie einen Erklärungsversuch: „Es war eine private Party. Es war eine Kostümparty, eine Mottoparty und junge Leute wollen besonders ausdrucksvoll sein – es ist eine andere Generation.“

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Olympia von Griechenland

Noch mehr ärgert die Milliardärstochter (ihr Vater ist Duty-Free-Mogul Robert Miller), dass überhaupt Bilder der Feier im Internet gelandet sind. Sie haben die streng geheime Veranstaltung schließlich auffliegen lassen. „Die Instagram-Postings haben uns da reingeritten. Ich hätte ein Fotoverbot erteilen sollen. Die Leute sollten was daraus lernen.“

Die Luxus-Vorwürfe kommen für Marie-Chantal zum wohl schlechtesten Zeitpunkt. Eigentlich arbeitet die Kronprinzessin gerade daran, ihrer Familie ein bodenständiges Image zu verleihen. Gar nicht so einfach, schließlich ist nicht nur ihr Vater rund zwei Milliarden schwer, ihr eigenes Vermögen wird ebenfalls auf beträchtliche 1,8 Milliarden geschätzt. In ihrer Heimat Großbritannien wurde sie in der „Sunday Times“ deshalb auf die Liste der reichten Frauen des Landes aufgenommen.

Diesen Sommer ist die Griechen-Familie von London nach New York gezogen, um dort nach eigener Aussage etwas „ruhiger und zurückhaltender“ zu leben. Die Bilder der Party haben diesem Vorhaben jedoch erst einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Im Interview bereut sie diesen Umstand: „Es ist schade, dass sie so falsch interpretiert wurden, weil sie nicht zeigen, wer wir als Familie sind. Aber man kann nicht die Herzen von allen gewinnen, oder?“ Sicherlich nicht. Und eins steht fest: Das nächste Fest wird dann wohl ohne Kameras gefeiert.

19. November 2018 at 07:01 Hinterlasse einen Kommentar

Theodora von Griechenland

Verlobt! „Ich kann es nicht erwarten, diesen Mann zu heiraten“. Die royale Traumhochzeit schlechthin richtet im nächsten Jahr die griechische Königsfamilie aus. Prinzessin Theodora und ihr Freund Matthew Kumar haben sich verlobt. Zur Trauung wird Europas Hochadel erwartet.

Auf dieses Statement hat man schon länger gewartet und nun gibt Griechenlands Königspaar die freudige News endlich bekannt. In der offiziellen Mitteilung heißt es: „Ihre Majestäten König Konstantin und Königin Anne-Marie sind hoch erfreut die Verlobung ihrer jüngsten Tochter Theodora mit Herrn Matthew Kumar bekanntzugeben.“

Prinzessin Theodora und Rechtsanwalt Matthew Kumar sind seit einigen Jahren ein Paar. Er stammt aus Südkalifornien, heute leben sie zusammen in Los Angeles. Matthew habe angeblich beim Kennenlernen nichts von Theodoras blaublütiger Abstammung gewusst. Kein Wunder: Die Prinzessin arbeitet in ihrer Wahlheimat als Seriendarstellerin und tritt unter dem Namen Theodora Greece auf.

Auf Instagram äußert schreibt die 34-Jährige: „Wir können unser Glück und unsere Freude nicht in Worte fassen. Ich kann es nicht erwarten, diesen wundervollen Mann zu heiraten. Ich liebe dich, Matt“. Dem Posting fügt Theodora zwei Schwarz-Weiß-Fotos (https://www.instagram.com/p/BqPuwQ6FvFY/?utm_source=ig_embed) bei. Mit weiteren Details zur royalen Trauung hält sich der Hof noch zurück.

Doch fest steht schon jetzt: Diese Hochzeit wird einmalig! Denn wenn die Griechen feiern, kommen sie alle. Die Königsfamilie, die in den 70er Jahren ins Exil flüchten musste, ist eng mit den spanischen und dänischen Königshäusern verwandt, zudem verbinden sie familiäre Bande mit dem deutschen Hochadel. Als wäre die Monarchie nie abgeschafft worden, gehören Konstantin, Anne-Marie und ihre fünf Kinder wie selbstverständlich auf die Gästeliste eines jeden royalen Großevents in Europa.

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Prinzessin Theodora und Rechtsanwalt Matthew Kumar

Unvergessen ist die Hochzeit von Theodoras Bruder Kronprinz Pavlos 1995. In London heiratete er die bildschöne Marie-Chantal Miller, Tochter von Duty-Free-Milliardär Robert Warren Miller. Damals kamen sämtliche gekrönte Häupter. Ein ähnliches Fest könnten wir auch bei Prinzessin Theodora erwarten.

Paul (Pavlos) von Griechenland aus dem Haus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg war bis zur Abschaffung der griechischen Monarchie durch die Militärjunta unter Georgios Papadopoulos 1973 Kronprinz von Griechenland im Exil. Die Familie ist allerdings in Dänemark nicht thronfolgeberechtigt, da König Friedrich IX. von Dänemark die griechischen Kinder von König Konstantins II. von Griechenland und dessen Frau Anne-Marie von Dänemark in der Thronfolge ausschloss, um einen Zusammenfall der griechischen mit der dänischen Krone auszuschließen. Paul (Pavlos) von Griechenland hat noch vier Geschwister. Außer Alexia. Nikolaos, Theodora, Philippos. In Dänemark ist seine offizielle Anrede aufgrund seiner dänischen Vorfahren heute noch „Seine Königliche Hoheit Kronprinz Pavlos von Griechenland, Prinz von Dänemark“. Paul ist der älteste Sohn des ehemaligen Königs Konstantin II. von Griechenland und dessen Gemahlin Anne-Marie, Tochter von König Frederik IX. von Dänemark und dessen Gemahlin Ingrid von Schweden. 1973 wurde die griechische Monarchie durch das Militärregime von Papadopoulos gestürzt. Mit Ausrufung der Republik gingen dem König und seinen Erben die Herrschaftsrechte über Griechenland verloren. Da seine Eltern 1967 nach einem Militärputsch ins Exil gingen, wuchs er in Rom (1967–1973) und 1974 zog die Familie nach London.

Marie-Chantal Miller ist die Tochter des Milliardärs Robert Warren Miller und seiner Ehefrau Maria Clara Pesantes. Ihr Vater machte durch die Flughafen Duty-Free-Shops ein Vermögen. Sie hat zwei Schwestern: Pia-Christina (* 1966; war von 1992 bis 2005 mit Christopher Getty verheiratet und hat mit ihm vier Kinder) und Alexandra-Natasha (* 1972; war von 1998 bis 2002 mit Alexander Egon Prinz von Fürstenberg, Sohn der Modedesigner Egon von Fürstenberg und Diane von Fürstenberg, verheiratet und hat mit ihm zwei Kinder). 1992 lernte sie Paul von Griechenland kennen, den sie am 1. Juli 1995 in London heiratete.

Mit ihm hat sie fünf Kinder:

Prinzessin Maria-Olympia (22 Jahre)

Prinz Konstantinos-Alexios (20 Jahre)

Prinz Achileas-Andreas (18 Jahre)

Prinz Odysseas-Kimon (14 Jahre)

Prinz Aristidis Stavros (10 Jahre)

19. November 2018 at 06:58 Hinterlasse einen Kommentar

Jazmin Grace Grimaldi: Die neue Grace Kelly?

Warum stürzen sich die Fotografen auf diese junge Frau? Sie ist kein Supermodel, keine Schauspielerin und hat auch keinen prominenten Lover an ihrer Seite. Die Antwort: Jazmin Grace Grimaldi, unehelicher Spross von Monacos Fürst Albert. Sie ist keine Prinzessin, und sie taucht auch nicht in der monegassischen Thronfolge auf. Doch sie führt ein durchaus fürstliches Leben – von dem bislang so gut wie nichts bekannt war. Interviews verweigert die Studentin konsequent, schließlich möchte ihr Vater auf keinen Fall, dass sie ihre Geschichte an die große Glocke hängt. Jazmin Grace ist an der Fakultät „Arts and Science“ der Fordham University eingeschrieben. Sie wohnt in New York in einem Loft in SoHo und besucht regelmäßig Galerien. Von ihrer Großmutter, Hollywood-Ikone Grace Kelly, hat sie die Liebe zur Kunst und zum Kino geerbt.

Ein elegantes Abendkleid in Eisblau, die Haare in der typischen Frisur zurückgekämmt und in glamouröse Wellen gelegt: Fast könnte man meinen, dass bisher unveröffentlichte Fotos von Grace Kelly aufgetaucht seien. Es ist die Enkelin der Fürstin: Jazmin Grace Grimaldi spricht zum ersten Mal über ihre königliche Familie und findet dabei nur wohlwollende Worte.

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Die Beziehung zu ihrem Vater Fürst Albert von Monaco sei „großartig“, versichert Jazmin Grace Grimaldi (https://www.instagram.com/explore/tags/jazmingracegrimaldi/). Kein Wort darüber, dass ihre Mutter Tamara Rotolo, eine ehemalige Kellnerin, die Fürst Albert 1991 an der Côte d’Azur kennengelernt hatte, jahrelang darum kämpfen musste, dass die uneheliche Tochter vom Grimaldi-Clan anerkannt wird. Als uneheliches Kind trägt sie keinen Adelstitel und ist von der Thronfolge ausgeschlossen.

Als Jazmin zwei Jahre alt war und Albert einen offiziellen Termin in Wyoming hatte, konfrontierte sie ihn mit der Kleinen – sie trat aus der Menge heraus, nahm Jazmin auf den Arm und rief ihm zu: “ Albert, das ist deine Tochter!“ Doch erst 2006 bekannte Albert sich zu Jazmin, nur elf Monate nachdem er die Vaterschaft für den kleinen Alexandre Coste, zugegeben hatte. Beide Kinder werden seitdem stets von Bodyguards begleitet. Grund für Alberts damalige Offenheit: Nach dem Tod seines Vaters Rainier war er Fürst geworden und hatte beschlossen, endlich reinen Tisch zu machen.

Finanziell hat sich Albert offenbar immer um seine Kinder gekümmert, die seit der Anerkennung auch erbberechtigt sind. Jazmin Grace ermöglichte er eine hervorragende Ausbildung, erst an der katholischen Highschool JSerra in Kalifornien, wo sie unter anderem als Solistin im Chor sang, und nun an der Jesuiten-Universität in New York. In einem Interview sagte er einmal über Jazmin und Alexandre: „Es ist mir wichtig, dass sie meiner Zuneigung versichert sind.“ Mehrfach in den vergangenen Jahren besuchte Jazmin ihren Vater in Monaco. Bisheriger Höhepunkt der Vater-Tochter-Beziehung: 2012 lud er sie zur Verleihung des Princess-Grace-Awards ein. Gemeinsam mit Charlène, 36, posierten sie in New York für ein Foto.

Bereits mehrfach hat sie ihre Halbgeschwister, die entzückenden Zwillinge Prinzessin Gabriella und Erbprinz Jacques in Monaco besucht, und auch zu Fürst Albert zweitem unehelichen Kind, dem 11-jährigen Alexandre Coste, pflegt Jazmin ein gutes Verhältnis. Eine besonders gute Freundin fand die angehende Schauspielerin und Sängerin in ihrer Cousine Pauline Ducruet, die ebenfalls in New York wohnt.

Beruflich tritt Jazmin in die Fußstapfen ihrer berühmten Großmutter und Fürstin: Wie Grace Kelly möchte sie ihren Weg auf der Bühne machen. Den Anfang macht die Musical-Revue „Fall in Love With Jaz“ in einem New Yorker Theater. Ganz sicher werden wir noch einiges von Jazmin Grace Grimaldi hören!

19. November 2018 at 06:54 Hinterlasse einen Kommentar

In einer Serie stellt die Redaktion unseres Hauses auf einer ganzen Seite Adelshäuser vor.

Verantwortung hat diese Familie schon immer übernommen. Die von der Schulenburgs blicken auf eine 800-jährige Familiengeschichte mit zahlreichen bekannt gewordenen Vertretern zurück, darunter Feldmarschall Johann Matthias von der Schulenburg, der Korfu gegen die Türken verteidigte. Ebenfalls zwei Hitler-Attentäter, die nach dem missglückten Attentat am 20. Juli 1944 hingerichtet wurden. Eine Familie die bisher 55 Generäle und fünf Feldmarschälle hervorgebracht hat.

Alexander Graf von der Schulenburg

Es war im Januar 1946, als Alexander Graf von der Schulenburgs Eltern ihr Schloss in Angern, rund 25 Kilometer nördlich von Magdeburg, verlassen mussten. Viele Jahre später, er war gerade einmal 20, machte sich der Sohn von Hamburg aus zu diesem abgelegenen Ort auf. „Mein Vater ist vor der Wende gestorben. Und als sich dann die Möglichkeit bot, da musste ich mich einfach drum kümmern“, sagt der heute 44-Jährige. Was hieß: die Traditionslinie wieder aufnehmen. „Seit 1448 sind Schulenburgs in diesem Schloss. Mit nur zwei Unterbrechungen – dem 30-jährigen Krieg und der DDR-Zeit“, erzählt der IT-Berater, Biobauer, Forstwirt und dreifache Familienvater.

Alexander Graf von der Schulenburg und seine Frau Petra haben den jahrhundertealten Familienbesitz mehr als ein halbes Jahrhundert nach Enteignung und Vertreibung zurückerworben und aufwändig rekonstruiert. Zu DDR-Zeiten war in dem Schloss eine Berufsschule untergebracht, nach der Wende verfiel der Bau. Längst aber ist wieder Leben eingekehrt: Die Schulenburgs haben in dem Schloss Wohnungen eingerichtet, die sie vermieten – bevorzugt an junge Familien mit Kindern.

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Die Familie gehört zu Adelshäusern, die nach der Zeitenwende in Ostdeutschland erfolgreich wieder Fuß gefasst haben und mit ihrem Engagement den Besitz wieder aufblühen ließen und sich in vielfältiger Weise im gesellschaftlichen Leben ihrer Gemeinden engagieren.

Günther Graf von der Schulenburg

Günther Graf von der Schulenburg hat im Hauptberuf ein landwirtschaftliches Gut (http://www.graf-schulenburg-wolfsburg.de/index.html) zu leiten und vorausschauend für nächste Generationen zu verwalten. So lautet sein Anspruch: Ein nachhaltiges Konzept, nicht nur für das Familienunternehmen zu entwickeln, sondern auch die Region voranzubringen. „Wenn ich etwas mache, dann mit großer Passion“. Die von der Schulenburgs betreiben Forstwirtschaft auf einer Fläche von 5.350 Hektar, zudem bewirtschaftet die Gutsverwaltung rund 950 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche, davon 820 Hektar im Eigentum der gräflichen Familie.

Bei Günther Graf von der Schulenburg ist so einiges los. Von Klassikfestival, das an historischen Orten der Region stattfindet, bis zur jüngsten Errungenschaft, das „Yard“ – ein Boarding Hotel in Nordsteimke – keine Frage, er hat viele Eisen im Feuer. Veränderung ist für Günther Graf von der Schulenburg wichtig! Eine Region muss leben und lebt von Veränderungen. Warum diese nicht an einem ungewöhnlichen Ort wie dem „Ideenherd“ vorantreiben? Im historischen Kuhstall des Rittergutes ist eine atmosphärische Tagungsstätte entstanden, die inspirieren soll, wo Menschen zusammenkommen, sich wohlfühlen, auf das Wesentliche konzentrieren und entspannt arbeiten können. Das Herz der Anlage: die offenen Gaggenau Showküchen, in denen Seminarteilnehmer gemeinsam kochen oder Spitzenköche ihre erlesenen Kompositionen kreieren. Überhaupt scheint es in vielen seiner Projekte darum zu gehen, nachhaltige Konzepte zu entwickeln, die nicht nur sein Familienunternehmen, sondern auch die Region voranbringen.

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Das gilt auch für das Klassikfestival „Soli deo Gloria“, als dessen künstlerischer Leiter er namhafte Künstler nach Niedersachsen lockt. Und eine neue Sicht in die Region bringt, ihre Attraktivität fördert und Ideen vorantreibt. Auch in diesem Jahr wird es wieder spannende Konzerte geben: in der Stiftskirche Steterburg / Salzgitter, in der St. Martinikirche zu Braunschweig, im Kaiserdom von Königslutter und im Schafstall von Bisdorf. Im Gespräch bei Klassik à la carte erzählt Graf von der Schulenburg vom Verantwortungsgefühl für sein Land und von seiner Leidenschaft für die Musik. Bis 2020 will er das Festival noch fortführen, dann ist erstmal Schluss. „Nach 15 Jahren sind die besten Geschichten erzählt“, meint Günther Graf von der Schulenburg. Einzelprojekte werde es aber weiterhin geben, verspricht er. „Das Festival war mein Beitrag, dieser Region, die mir und meiner Familie viel gegeben hat, etwas zurückzugeben.“

Neben der Land- und Forstwirtschaft hat es in der Familie der Grafen von der Schulenburg immer die Betätigung als mittelständischer Unternehmer gegeben. Die Schillermühle mit Mahlmühle, das Sägewerk und die Holzhandlung in Wolfsburg waren ebenso Ausdruck der Schulenburg’schen Gewerbetätigkeit wie das bis 1967 betriebene Holz-Imprägnierwerk in Hannover.

Im Jahre 1998 übernahm der 1965 geborene Diplomkaufmann Günther Graf von der Schulenburg von seinem Vater Dr. Günzel Graf von der Schulenburg die Verantwortung für den land- und forstwirtschaftlichen Betrieb. Etwa zur gleichen Zeit wurde der Grundbesitz der Familie durch den Rückerwerb eines großen Teils der ehemalig Schulenburg’schen Forstfläche in Neumühle – mit Ausnahme des Schlosses – sowie durch einen weiteren Flächenkauf in Brandenburg erweitert.

Günzel Graf von der Schulenburg ist gestorben

Wolfsburg trauert um Dr. Günzel Graf von der Schulenburg. Der 84-Jährige verstarb im Juli 2018 nach schwerer Krankheit im engsten Kreise der Familie. „Mein Vater war ein Mensch, der immer nach vorn schaute“, beschreibt Günther Graf von der Schulenburg. Und jemand, der bei den Menschen beliebt war. Ein Wolfsburger durch und durch, der sich in vielen Vereinen ehrenamtlich engagiert hatte. Er war unter anderem Mitglied im DRK und Gesangsverein, übernahm als Unternehmer auch die Schirmherrschaft für die Drömlingmesse, sprach als Bewahrer seiner Familiengeschichte gern über die Geschichte des Wolfsburger Schlosses, das ihm sehr am Herzen lag. „Über den weißen Anstrich des Schlosses hat er sich schon sehr geärgert“, erinnert sich sein Sohn Günther.

1934 kam Günzel Graf von der Schulenburg im Schloss Wolfsburg zur Welt – der letzte, der in diesen historischen Mauern geboren wurde. Der Roller, mit dem er als Jugendlicher durch das alte Gemäuer düste, ist im Stadtmuseum ausgestellt. Anfang der 1940er Jahre, zur Zeit des Nationalsozialismus und mitten im Krieg, musste die Familie das Schloss verlassen. Sie zog zunächst auf das Schloss Neumühle in der Altmark, später auf das Gut in Nordsteimke, wo Graf Günzel bis zuletzt lebte.

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Die größte Leidenschaft des Grafen galt dem Pferdesport. Bereits als Kind lernte er in Vorsfelde das Reiten. Zu seinem 50. Geburtstag kaufte er sich eine Kutsche – und entdeckte eine neue Passion: das Gespannfahren. Im Jahr 2000 holte sein Sohn Günther die Vierspänner-WM nach Wolfsburg und richtete das Spektakel mit Spitzensportlern aus aller Welt gemeinsam mit ihm in Nordsteimke aus.

Überhaupt lag ihm das Organisieren ebenso im Blut wie das Reiten und Gespannfahren. So richtete er etliche hochrangige Turniere aus, unter anderem auch jahrelang das nostalgische CIAT-Turnier auf dem Landesgestüt in Celle. Als Funktionär im Pferdesport war er unter anderem im Fahrausschuss des Bundesverbands sowie als Vorsitzender des Fahrausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiter tätig. Ebenso leidenschaftlich war er Land- und Forstwirt, der gräflichen Familie gehört größerer land- und forstwirtschaftlicher Grundbesitz in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

Durch seine Adern fließt blaues Blut. Er liebt Pferde. Doch auf einem hohen Ross sitzt Graf Günzel von der Schulenburg augenscheinlich nicht. Die Redaktion des Hauses Montfort traf sich letztmalig 2017 zum gemütlichen Plausch mit Graf Günzel von der Schulenburg. Er gab er sich ganz bescheiden, setzte sich und erzählte bei Kaffee und Kuchen einige Episoden aus dem Leben und Wirken seiner Familie.

Deren Ursprünge reichen weit zurück. Ziemlich weit sogar. Bis in das 13. Jahrhundert. Stammsitz war einst ein Anwesen an der Jeetze bei Salzwedel. Später wurde das Geschlecht in der Burg Beetzendorf sesshaft und erlangte zudem Lehen in Apenburg. Im 14. Jahrhundert teilte sich die Familie in zwei Stämme. Der Wolfsburger Zweig, so berichtete Graf Günzel, wurde 1718 durch die Heirat von Adolf Friedrich Graf von der Schulenburg aus Beetzendorf mit Anna Adelheid von Bartensleben begründet. Somit wurde das Schloss Wolfsburg zum Zuhause der Herrschaften.

Doch in den 1930er Jahren wurde das damals noch beschauliche Örtchen an der Aller zum „Mittelpunkt des Deutschen Reiches“ erklärt, wie der Graf erinnerte. Hier sollten das Volkswagenwerk und die Stadt des KdF (Kraft durch Freude, die Red.)-Wagens entstehen. Seine Familie musste das Schloss – inklusive 2000 Hektar Land – hergeben und sich eine neue Bleibe suchen. Innerhalb von vier Jahren entstand daher ab 1938 das Schloss Neumühle. Eigentlich, so informierte der Graf, wollte sein Vater einen nicht unerheblichen Teil des beweglichen Vermögens für museale Zwecke zur Verfügung stellen. Aber das wurde abgelehnt. Also musste sämtliches Hab und Gut auf Eisenbahnwaggons, die sich schließlich über eine Länge von 900 Metern erstreckten, verladen und nach Sachsen-Anhalt geschafft werden. Im Schloss Neumühle, das wegen des vielen Inventars größer wurde als anfangs geplant, wohnten die von Schulenburgs dann von 1942 bis 1945. „Ich besuchte die Volksschule in Tangeln“, entsann sich der Graf. Kurz vor dem Einzug der Roten Armee flüchtete die Familie zurück in den Westen.

Ihren Lebensunterhalt verdient sich die Familie heutzutage als Unternehmer in der Land- und Forstwirtschaft. Im Bereich der Stadt Wolfsburg sowie auf dem Gebiet des Landkreises Helmstedt werden auf mehr als 700 Hektar vor allem Gerste, Raps, Weizen und Zuckerrüben angebaut. Hinzu kommen mehr als 5000 Hektar Forstfläche in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Zum Angebot gehören neben der Vermarktung von Holz auch Dienstleistungen wie etwa das Durchforsten privater Waldflächen. Ein weiteres Standbein des Betriebs, dessen Basis sich in Nordsteimke befindet, sind Verkaufsjagden. Und, nicht zu vergessen, die Veräußerung von Weihnachtsbäumen. Auf diese Idee kam Graf Günzel von der Schulenburg im Jahr 1972. Gezwungenermaßen. So hatte ein schwerer Sturm gewütet und den Baumbestand im Drömling nahezu vernichtet. Damit die Angestellten in der Forstwirtschaft nicht in die Arbeitslosigkeit rutschten, wurden Weihnachtsbäume angepflanzt. „Auf den kalkhaltigen Böden im Drömling gedeihen die prächtig“, erläuterte Graf Günzel. Allerdings, so räumte der 83-Jährige ein, hatte er zunächst einige Probleme, die Bäume auch an den Mann zu bringen. Abhilfe schuf erst ein nächtliches Gelage mit einem Großhändler.

14. November 2018 at 05:23 Hinterlasse einen Kommentar

Gräfin von und zu Arco-Zinneberg heiratet in Basilika Niederalteich

Es ist wohl die Trauung des Jahres im Landkreis Deggendorf: Anna Theresa Gräfin von und zu Arco-Zinneberg hat sich am Samstag mit dem gebürtigen New Yorker Colin McKenzie vermählt.

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Die beiden wurden in einem festlichen Gottesdienst in der Basilika Niederalteich getraut.

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Unter den rund 400 Gästen begrüßte Abt Marianus Bieber neben den Familien von Braut und Bräutigam auch kaiserliche und königliche Hoheiten sowie Landrat Christian Bernreiter und Kultusminister Bernd Sibler.

Gräfin Anna Theresa ist die älteste Tochter des Unternehmers Riprand Graf von und zu Arco-Zinneberg und Maria Beatrice Gräfin von und zu Arco-Zinneberg, Erzherzogin von Österreich-Este. Der Familie gehört im Landkreis Deggendorf die Brauerei Arcobräu in Moos sowie Schloss Moos.

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In unserem Interview nannte ihr Vater Anna Theresa Gräfin Arco-Zinneberg als künftige Schlossherrin in Moos, bereits jetzt arbeitet sie in der Brauerei ihres Vater mit und ist zudem in der Immobilien Finanz für GAM tätig.

Colin McKenzie ist wurde 1976 in New York geboren. Er wuchs in Spanien, Brasilien und England auf und ist Head of research für CROCI bei dem deutschen Vermögensverwalter DWS Gruppe.

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Nach der Trauung fand sich die Hochzeitsgesellschaft vor der Basilika zu einem Stehempfang ein, der musikalisch von der Blasmusik St. Martin im Innkreis umrahmt wurde.

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Im Anschluss begaben sich die Gäste auf Schloss Moos zur weltlichen Feier.

14. November 2018 at 05:17 Hinterlasse einen Kommentar

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