Zuwachs für die „Europa-Serie“

25. Februar 2015 at 11:08 Hinterlasse einen Kommentar

Von November an haben die Europäer eine neue Version des 20-Euro-Scheins im Geldbeutel. Mit immer neuen Sicherheitsmerkmalen will die EZB Kriminellen die Arbeit erschweren – denn Fälscher bringen am liebsten 20er-Blüten unters Volk.
Im Wettlauf mit Geldfälschern legen Europas Währungshüter wieder einmal vor: Nach dem Fünfer und dem Zehner haben sie den 20-Euro-Schein neu gestaltet. Ab dem 25. November soll die überarbeitete Banknote unters Volk gebracht werden, bis dahin wollen die Notenbanken 4,3 Milliarden Stück gedruckt haben. Am Dienstag konnte sich die Öffentlichkeit erstmals ein Bild machen.
„Die Einführung einer neuen Banknote erinnert uns daran, dass die europäische Integration ein fortlaufender Prozess ist“, sagte EZB-Präsident Mario Draghi bei der Vorstellung der Banknote in Frankfurt. Angesichts zuletzt wieder steigender Falschgeldzahlen hatte sich Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele im Januar überzeugt gezeigt: „Mit der neuen Europa-Serie wird die Sicherheit der Banknoten weiter erhöht.“
geld
Das scheint gerade beim 20-Euro-Schein geboten: „Die 20-Euro-Note ist wichtig, weil sie einer der am meisten genutzten Scheine im Euroraum ist“, erklärte Draghi. Auch Kriminelle versuchen sich gerne am Zwanziger. Er wechselt häufig den Besitzer und wer einen 20-Euro-Schein als Wechselgeld im Supermarkt oder beim Bäcker bekommt, prüft diesen erfahrungsgemäß nicht so genau auf Echtheit.

Wichtige Merkmale der Banknote im Überblick:
– Ein Novum: Im Hologramm des Scheins auf der Vorderseite rechts ist ein „Porträt-Fenster“ enthalten. Hält man die Banknote gegen das Licht, wird das Fenster durchsichtig und es erscheint ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa, das von beiden Seiten des Geldscheins zu erkennen ist. Ansonsten ist dort der Nennwert „20“ zu sehen.
– Der als glänzende Zahl aufgedruckte Wert „20“ auf der Vorderseite ändert seine Farbe je nach Blickwinkel von Smaragdgrün zu Tiefblau.
– Das Kürzel für die Europäische Zentralbank (EZB) ist in neun Sprachen aufgedruckt, bisher waren es fünf. Zudem steht es auf der Vorderseite nicht mehr oben, sondern am linken Rand des Scheins.
– An den Rändern auf der Vorderseite ist eine Riffelung aufgebracht.

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